Luftdruck-Europameisterschaft
in Breslau  (25. Februar bis 2. März)
   

Luftpistole Team: DSB-Juniorinnen mit Natalie Köhler gewinnen die Bronzemedaille

Frankreich lautete der Gegner im Bronzefinale für die frisch gebackene Europameisterin Vanessa Seeger und ihre Teamkolleginnen Tabea Ocker und Natalie Köhler. Und es entwickelte sich ein hochdramatisches Match, in dem die Französinnen bereits wie der sichere Sieger aussahen. Mit 10:14 lag das deutsche Trio bereits zurück, ihre Gegnerinnen benötigten nur noch einen Erfolg bei der Addition ihrer drei Einzelschüsse. Doch das DSB-Team kämpfte und angeführt von Seeger gelang noch die unglaubliche Wende: 30,2:28,1 – 29,8:29,1 und 29,3:28,8 lauteten die drei Serien zugunsten der deutschen Schützinnen, die ihr Glück kaum fassen konnten: „Die Erleichterung nach dem letzten Schuss war enorm und die Freude unbeschreiblich. Was kann man sich als Abschluss mehr wünschen“, sagte EM-Debütantin Ocker. Auch Köhler debütierte und ließ sich von der starken Seeger mitziehen. "Wir hatten so eine Willenskraft, dass uns im Finale alle der Kampfgeist gepackt hat. Wir haben aneinander geglaubt und uns gegenseitig vertraut, aus diesem Finale als Sieger zu gehen", ergänzte Seeger.

 
 
       
Pascal Walter kommt mit der DSB-Juniorenmannschaft im Luftgewehrwettbewerb auf Platz 6
Im Einzelwettbewerb schafft er mit gutem Ergebnis die Finalteilnahme und landet am Ende etwas unglücklich auf Platz 7.
Für seine erste internationale Meisterschaft ein super Erfolg
        

Luftgewehr: Pascal Walter überrascht sich selbst

Pascal Walter war etwas überwältigt: „Ich war schon – auch für mich – überraschend in das EM-Team reingekommen. Jetzt bin ich EM-Siebter und sehr zufrieden.“ Davor hatte der Junior eine blitzsaubere Qualifikation mit 624,3 Ringen gezeigt, die ihn auf Platz vier geführt hatte. Im Finale fehlten ihm ein wenig die hohen Zehnerwertungen, sodass er um 0,1 Ringe geschlagen Platz sieben belegte: „Wenn man dann im Finale ist, will man natürlich auch mehr, aber die kleine Schwelle, die den Spreu vom Weizen trennt, habe ich dieses Mal nicht überschritten.“